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                                                  Unser Glück 

Mein Herz in meinen Händen
Scherben
auf dem Boden
sind wir angekommen beide
allein
du wolltest mich
retten können
konntest du
nicht
dass du es versucht hättest
spielt keine Rolle
mehr
wir sind hier zu zweit
allein
wir

Ewige Einsamkeit 

Einsamkeit
erdrückt den Wunsch
auf Gesellschaft
alleingelassen
fühle ich mich
zurecht
nur ich
in einem Raum
mit mir selbst
fühle ich mich
gestraft mit Freiheit
eingeschlossen
in der Möglichkeit
mich zu befreien
aus meiner
Einsamkeit
erdrückt den Wunsch
auf Gesellschaft
...

-ohne titel- 

Ein Lufthaucht streichelt mein Gesicht,
ein Flüstern mir mein Herz zerbricht,
die Anmut mir den Atem nimmt,
fühl mich wieder wie ein Kind.

Ein Herzschlag wird zum Donnergrollen,
einsame, kalte Tränen rollen,
die stumme Melodie setzt ein,
fühle mich so schwach und klein.

Das Lied unter die Haut mir fährt,
die Erinnerung niemals verjährt,
die Nähe gibt mir Kraft zu leben,
fühl mich, als müsst ich Liebe geben.

Ein Augenblick, dann ist er fort,
geflogen an einen andren Ort,
für ihn ich meine Lieder sing,
Herzensbrecher - Schmetterling.

Nachtschattenschwarz

Schwere dunkle Todesschwingen
tragen mich ins tiefe Tal,
höre leises Klagesingen,
habe weder Wunsch noch Wahl.

Aufgescheuchte Nachtnebelfetzen
jagen wütend durch den Wald,
werden sich zu Tode hetzen,
ohne Rast und ohne Halt.

Tintenschwarze Waldestümpel
klagen flüsternd mir ihr Leid,
Seegras flattert - düstrer Wimpel,
Nebelfee - oh schöne Maid.

Aus der Bäume schwarzen Kronen
raschelt es, man hört es kaum.
Schattendiener, die dort wohnen,
kennen weder Zeit noch Raum.

Und so geh ich meine Wege,
zieh' umher durchs Schattenland,
bis ich tot mich niederlege,
bis zum Ende unerkannt.

Kein Zurück

Nebelschwaden wabern leise
um den dunklen Grabesschlund,
sind auf einer düst'ren Reise
runter auf des Grabes Grund.

Stumme Schreie finden hallend
ihren Weg ans lauschend' Ohr,
zarte Worte, heimlich fallend
gaukeln Sicherheit dir vor.

Nachtesblumen öffnen zitternd
ihre schwarze Blütenpracht,
ihre Fühler suchen witternd
Wärme in der kalten Nacht.

Finger bleicher Mondestrahlen
tasten mir durch mein Gesicht,
längst vergess'ne Träume malen
Schatten in das fahle Licht.

Endlich spann' ich meine Schwingen,
gleite lautlos durch die Luft,
unterwegs den Tod zu bringen,
danach wieder in die Gruft.

 

 jedes neue gedicht wird reingestellt...

 






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